19 September, 2017

  • Boardgamegeek

Das war 2015 – Der Jahresrückblick

Das war 2015 – Der Jahresrückblick
Photo Credit To Pixabay

Mensch was war 2015 für Boardgamejunkies.de und ganz besonders für mich als Mensch ein aufregendes Jahr. Ich möchte versuchen, dies so gut es geht, Revue passieren zu lassen und ein bisschen meine Gedanken, Eindrücke und Emotionen dabei freien Lauf lassen.

Willkommen an Bord!

Das Jahr begann natürlich im Januar, Ines ist neu hinzugekommen und läutete damit schon ein tolles Jahr ein. Endlich nicht mehr alleine an der Seite arbeiten. Warum ich so froh war? Weil zu dieser Zeit mein Studium wieder etwas intensiver war (Klausurenphase) und ich teilweise keine Zeit und keinen Nerv für neue Artikel und Rezensionen hatte. Ines Schreibstil gefiel mir sofort und so schrieb ich sie an, ob sie nicht ihren ganz neuen Blog sein lassen möchte und hier mitschreiben will. Ich habe es bis heute nicht bereit und ich hoffe Ines auch nicht. Sie brachte sofort neue Vorschläge, neuen Elan und ganz viel Motivation rein. Bis heute schätze ich jedes meckern, jeden Vorschlag, jedes Hinterfragen. Denn nur so bleibt man nicht stehen. Stillstand ist etwas, was ich absolut nicht leiden kann, allerdings mein Jahr 2015 doch auch maßgeblich mitprägt.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Mit Ines an Bord ging es auch schon Schlag auf Schlag. Ben L. von GolemArcana.de fragte Ines, ob sie beim Videodreh mit Hunter & Cron dabei sein möchte. Die Chance ließ sich Ines nicht nehmen und wie ihr wisst ich auch nicht. Ich hab sowieso Freunde in Berlin, die ich viel zu selten sehen kann – Grüße an dieser Stelle an Tim, Steve und die unzählbar vielen Patricks, ihr seid zwar alle kleine Brettspieler, aber ohne euch, wäre der kurze Berlintrip nicht möglich gewesen. Ich kam nämlich bei Freunden unter, die einzige Möglichkeit die es so kurzfristig gab. Wir lernten also Hunter & Cron – Johannes und Jan – kennen und die Spielwiese und den lieben Michael noch dazu. Lasst eines gesagt sein: Das was die Jungs leisten, davor ziehe ich meinen Hut. Dass sie uns mit ins Video genommen haben war extrem nett und zeigt, worum es in der Welt der Gesellschaftsspiele doch eigentlich geht. Um Unterstützung, um Zusammenhalt, um Spaß an der Sache. Die beiden haben Spaß und haben etwas verdammt Großes geschaffen. Alles was groß ist, ist Kritikwürdig und so habe auch ich nicht unbedingt mit Kritik hinterm Berg gehalten. Rückblickend ist manches davon sogar zu weit geschossen. Sowas fällt leider erst im Nachhinein auf. Wir als Brettspieler können auf jeden Fall froh sein, dass es zwei Menschen gibt, die den Spaß an Brettspielen so in die Welt tragen. Und um die aktuelle vergangene Diskussion aufzugreifen: Natürlich ist es legitim, wenn die beiden davon leben möchten und so lange es Menschen gibt, die bereit sind ihnen dafür Geld zu zahlen, steht das auch vollkommen außer Frage und ohne Geld ist so ein Projekt definitiv nicht möglich – dazu aber später nochmal ein Rückgriff.

Mai – Köln Messe

Nach dem Videodreh wurde schon wieder Motivation getankt und das nächste Event stand auch schon vor der Tür. Mittlerweile ist es Mai und wir reisen nach Köln. Köln? Was wollen wir denn in Köln? Natürlich, wir wollen auf die RPC! Auch hier überlegte ich lange hin und her, ob ich da wirklich hinsoll. Lasst mich ein paar Worte zu mir verlieren: Ich bin ein Heimscheißer. Ich mag’s zuhause, gemütlich, vertraut. Das Studium in einer entfernten Stadt und das tägliche pendeln haben mir in dieser Hinsicht zwar gutgetan, aber trotzdem, gerne mach ich sowas nicht wirklich. Dachte ich zumindest. Auch Berlin war da ja schon so ne Sache. Nach Berlin fahren, für nen Videodreh?! Und jetzt nach Köln fahren für… für was eigentlich? Was soll ich auf soner Messe? Ines gab hier erneut den Ausschlag. Sie wollte auf jeden Fall auf die RPC und zu dieser Zeit hat sie noch in Berlin gewohnt. Ach, und Hunter & Cron sind auch da, super, dann ist man ja wenigstens nicht allein. So machten sich Ines und Cron – Hunter war leider Krank – von Berlin auf den Weg nach Köln und ich von Frankfurt aus. Das ich günstiger und schneller da war, muss ich wohl keinem sagen ;).

Man was war das ein schöner Samstag auf der RPC. Erst den Ben (Golem Arcana) wieder getroffen, dann den Peer von erklaerpeer.de kennengelernt und den Rest des Tages mit Ines und Cron über die Messe geschlendert. Jan und Ines: Danke für diesen tollen Tag. An Cron nochmal speziell Danke, denn er ließ wirklich keine Chance aus um zu erwähnen, dass er hier mit Ines und Alex von den Boardgamejunkies unterwegs ist. Bessere Publicity hätte wohl nur ein gigantisches Boardgamejunkies Banner gegeben – aber wer hätte sowas schon tragen können… Der RPC Samstag ging viel zu schnell vorbei und endete mit ein paar tollen Spielen am Stand von Pegasus Spiele. Damit begann es auch, dass Pegasus Spiele uns unterstützte. Vielen Dank auch schon Mal an dieser Stelle. Teilzeithelden.de haben heute übrigens einen Artikel mit vielen Fotos zur RPC online gestellt: Link zu Teilzeithelden.de

Videos?

Im Mai herum begann es auch, dass ich anfing mit YouTube zu experimentieren. Gott, ich kann die ersten Videos heute echt nicht mehr sehen und ich habe verdammtes Glück, dass die aller ersten nie das Licht der Onlinewelt sahen. Wobei, ein Running Gag aus dieser Zeit muss ich euch erzählen. Das Video geht los und ich beginne mit: „Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Videorezension auf Boardgamejunkies.de. Ich heiße der Alex […].“ Ich heiße der Alex… Gott was haben alle gelacht die das gesehen haben und in der Marketing Agentur in der ich zu diesem Zeitpunkt neben dem Studium arbeitete, hieß ich nur noch „Der Alex“. Learning bei Doing heisst es und die Videos machen mir bis heute großen Spaß. Es ist anders als Texte schreiben. Es ist lockerer. Bis heute sind da Kanäle wie Dice Tower, Rahdo Runs Through und natürlich Hunter & Cron immer wieder Inspiration und Vorbilder. Besonders Hunter & Cron die immer wieder neues probieren, regen dazu an, nicht stehen zu bleiben. Es geht immer besser oder zumindest anders. Unser YouTube Kanal wächst und wächst, deutlich schneller als z.B. unsere Facebook-Seite. Das freut mich und motiviert weiter zu machen. Ich habe aber das Gefühl, dass die schriftlichen Artikel darunter leiden. Sorry, ich muss wohl ehrlich sein und mir eingestehen: Ich schaffe auf Dauer nicht beides parallel.

Die Zeit bis zur Messe und Rezensionsexemplare

Das Jahr ging unerbittlich weiter und bei Boardgamejunkies war das ebenso der Fall. Nun da uns Pegasus Spiele unterstützte und andere Verlage folgten (z.B. HUTTER Huch! & friends) bekamen wir auch das ein oder andere Rezensionsexemplar. Natürlich freut man sich da. Es ist ein neues Spiel zum Spielen und einige Perlen habe ich nur dadurch entdeckt. Ein Spiel wie Puzzle Strike hätte ich mir so wahrscheinlich nie gekauft. Also ja, natürlich ziehe ich auch privat Nutzen daraus, denn ich habe mehr Spiele. Allerdings sorgt das ganze auch für Druck. Nicht von den Verlagen wie einige jetzt denken könnten, sondern von mir selbst. Denn ich bin der Meinung, dass Spiele, welche ich als Rezensionsexemplar anfordere – ja ich fordere sie an, die kriegt man nicht einfach so zugeschickt, außer man sitzt in der SdJ-Jury oder ist anderweitig sehr erfolgreich. Zurück zum Thema, ich fordere die Spiele also an, ich finde das impliziert, dass ich auch wirklich etwas dazu mache, denn auch die Verlage haben nichts zu verschenken. Ich muss aber sagen, bis jetzt gibt es kein Verlag, der in irgendeiner Art und Weise Druck gemacht hat. Die Verlage freuen sich über einen Beleglink und gut ist. Seit je her gehe ich mit dem Thema ja recht offen um, denn Transparenz ist mir wichtig. So steht unter jedem Video und in jeder Rezension, ob diese auf einem Rezensionsexemplar (kostenlos) oder einem vergünstigten Rezensionsexemplar basieren. Denn es gibt auch Verlage, besonders die Kleinen, die geben die Spiele nicht kostenlos raus. Da fließt dann also auch Geld von mir an sie und trotzdem verpflichte ich mich – zumindest moralisch – etwas dazu zu machen.

Der Rückblick auf die Rezensionen

So verging also die Zeit bis zur Messe mit Puzzle Strike, Imperial Settlers, Golem Arcana, Kolejka, The Game und weiteren tollen Spielen. Was sage ich heute zu den Spielen, zu diesen Rezensionen? Auch hier bin ich gerne ehrlich: Ich stehe immer noch hinter dem gesagten, bei dem ein oder anderem Spiel hat der Spaß kurz nach der Rezension aber nachgelassen. Woran liegt das und würde ich die Spiele heute schlechter bewerten? Schlechter, besser, das ist immer eine sehr relative und subjektive Frage. Wir haben unser Bewertungssystem von 10 auf 5 Stufen (mit extra Auszeichnung) gekürzt, weil uns die 10 Stufen überfordert haben. Mich überfordern teilweise sogar die 5 Stufen. Wirkliche Schrottspiele gibt es eigentlich(!) nicht mehr, da hat Matthias Nagy mit seinem Artikel zu „Test oder Rezension“ schon Recht. Die Note 1 Würfel und 2 Würfel bleiben also fast komplett unbelegt, die 3 Würfel werden auch selten gezückt. Warum das Ganze? Holen wir nicht den Hammer der Kritik raus? Doch sicherlich und die Gründe sind vielfältig. Einerseits sortiere ich schon vor. Ich hab nicht die Zeit und Lust jedes Spiel zu rezensieren. Also rezensiere ich das, was mich anspricht. Da fällt schon viel raus, was bei mir schlecht wegkommen könnte. Des Weiteren sind Spiele und die Menschen die sie spielen vielfältig. Was soll ich mit einem Agent Undercover machen, das mir zwar vom Spielprinzip her Spaß macht und bei vielen anderen der Knaller ist, bei uns aber einfach nicht zündet, weil wir zu schüchtern, zu zurückhaltend sind. Ist das jetzt ein schlechtes Spiel? Nein, auf keinen Fall. Ist es ein herausragendes Spiel? Für manche sicherlich, für uns nicht. Hat das Spiel Schwächen? Eigentlich nicht wirklich, außer dass es nicht zu allen Spielertypen passt. Ist diese Kritik oberflächlich? Ich finde nicht, denn es entspricht der (subjektiven) Wahrheit. Wie soll man sowas also benoten?

An dieser Stelle würde ich mich gerne auf eure Kommentare freuen. Wie würdet ihr mit solch einem Fall umgehen? Stimmt doch einfach Mal ab!

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Den Vorwurf, dass man sich von den Verlagen abhängig macht halte ich übrigens für Schwachsinn, allein aus dem Aspekt heraus, dass die Verlage keinerlei Druck machen und ob man gelesen wird oder nicht, hat wenig mit positiven oder negativen Rezensionen zu tun. Ich kann in diesem Zusammenhang nur betonen: Ohne Rezensionsexemplare gäbe es wesentlich weniger Rezensionen hier. Denn woher soll das Geld für so viele Spiele bitte kommen?

Pegasus unterbricht die Ruhe vor der Messe

Dann war es wieder so weit. Noch ein Event. Kurzfristig klopfte Pegasus Spiele an die Tür mit einem Presseevent und den Neuheiten zur SPIEL’15. Wow, klar geh ich dahin. Pegasus Spiele sitzt in Friedberg, also quasi um die Ecke. Und neben Ben2 (Benjamin Schönheiter) hat man die Chance Kontakte zu pflegen und neue Leute kennenzulernen. Allen voran freute ich mich sehr darauf Martin Klein – das Herzilein 😉 – kennenzulernen, also persönlich, im real life wie die jungen Leute sagen *lach*. Alles zum Presseevent kannst du hier nachlesen: Artikel Pegasus PresseEvent.

Wenn ich auch wenig mit Martin quatschen konnte, so lernte ich doch den Matthias Nagy von den Bretterwissern, den Christoph von der Brettspielbox und den Tim von Tims Spielfreu(n)de kennen. Ihr Lieben, es hat mich gefreut. Alle nett und einige davon sollte ich natürlich in Essen wieder treffen. Vor dem Event war ich tatsächlich aufgeregt. Neue Leute, was wird da passieren und dann eben der typische Alex – ich meide das Fremde. Am Ende war es ein äußerst toller Tag – hatte ich schon gesagt oder? Egal nochmal: War toll! Will ich wieder machen!

Die Messe SPIEL’15

Puh, die Messe. Ausführlichen Bericht gibt’s hier: Messebericht SPIEL’15. Kurz gesagt: Viel vorgenommen, wenig geschafft, viel gelernt. Fangen wir damit an, dass die Messe echt anstrengend ist und der Spagat zwischen Presse und Privat da ist es noch mehr. Ich hab mich die meiste Zeit dazu entschieden es als privat Person zu genießen und besonders die 1 Stunde früheren Einlass durch den Presseausweis genutzt um Gespräche zu führen. Wovon es viel zu wenige gab. Denn an was ich Intelligenz-Bolzen nicht gedacht hab ist, dass natürlich nicht nur ich mit den Leuten sprechen mag, sondern auch gefühlt 1000 andere. Ohne festen Termin geht also nix und die hatte ich nicht. Egal, man lernt dazu und ändert das für nächstes Jahr. Das Highlight an der ganzen Spiel war für mich aber eindeutig des Spiel des Jahres-Spieleabend in der Philarmonie Essen. Erneut traf ich Klein, das Herzilein und dieses Mal konnten wir etwas ausführlicher quatschen. Wir spielten Mafia de Cuba, ließen es uns von Robin De Cleur, dem Marketing Leiter von Asmodee erklären und quatschten viel den ganzen Leuten. Tim war wieder dabei, Christoph war dabei und den Arne und den Rene von den Bretterwissern durfte ich auch kennenlernen. Leider fehlte der Matthias, aber der brauchte bei dem ganzen Streß mit seinem Kalender wohl einfach Mal nen Abend frei. Am nächsten Tag stand ja das Bloggertreffen an, da brauchte ich dann leider frei. Ich war fix und fertig. Kopfweh, Müdigkeit, Schlapp. Messe ist ganz schön anstrengend.

Auch hier musste ich mich natürlich wieder überwinden. Auf fremde Menschen zu gehen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Nicht meine Welt ehrlich gesagt, aber was muss das muss.

Nach der Spiel – Testen, testen, testen

Natürlich bedeutet die SPIEL ’15 viele Neuheiten und natürlich bedeutet das viele neue Spiele zum Testen. Es ist nun der 30.12. und ich bin noch lange nicht mit allen Spielen durch. Verglichen mit anderen habe ich nur eine geringe Zahl an Spielen mit nach Hause gebracht, sei es nun gekauft oder als Rezensionsexemplar. Auch hier war die Unterstützung der Verlage wieder hauptsächlich von Pegasus Spiele geprägt. Ihr dürft euch also absolut nicht wundern, dass hauptsächlich deren Spiele aktuell hier besprochen werden.

Mein spielerisches 2015

2015 hatte und hat für mich einige Top-Titel dabei. Auf den Spuren von Marco Polo, Imperial Settlers, Golem Arcana (das ich mittlerweile nicht mehr ganz so top finde), Star Wars: Imperial Assault, Shadows of Brimstone, zum Jahresabschluss noch die englische Version von Warhammer Quest. Es war ein großartiges Jahr, aber über Spiele habe ich das ganze Jahr geredet. Hier geht’s endlich Mal um mich 😉

Was hat 2015 mir gebracht?

2015 und Boardgamejunkies brachten mir sehr viel. Persönliche Weiterentwicklung, mehr Mut zu Neuem. Dinge einfach Mal ausprobieren. Mehr Ja sagen und weniger Nein sagen und viel Kopfzerbrechen. Je besser Boardgamejunkies läuft, je mehr Spaß man daran hat, desto mehr denkt man auch darüber nach. Die Balance zur Freundin und Studium zu finden ist dabei gar nicht so einfach und hat mich das ein oder andere Mal verzweifeln lassen. Im Zweifel mussten meistens Uni oder Freundin zurückstecken. Dass was ich alles erleben durfte, die vielen netten Menschen die ich kennenlernen durfte.

Wie solls 2016 weitergehen?

Mehr, mehr, mehr möchte man jetzt sagen. Aber das muss ich wohl verneinen. Nicht das ich es nicht wöllte, ich muss aber so realistisch sein und zugeben, dass das nicht geht. Bis Anfang Februar sind meine Klausuren in der Uni. Die letzten hoffentlich, sollte ich diese nicht bestehen, muss ich ein Semester dranhängen und naja, das will ich nicht. Absolut nicht. Ende Februar Anfang März hab ich dann ein 3-wöchiges Praktikum, welches meine volle Aufmerksamkeit fressen wird. Es wird also bis Mitte März sehr ruhig um mich sein. Danach folgen hoffentlich die Jobsuche und das Einfinden in den (hoffentlich) gefundenen Job. Das wird für mich eine ganz neue Erfahrung. 5 Mal die Woche arbeiten – 8 Stunden? Oh je. Und wann soll ich spielen? Zusätzlich steht ein Umzug auf dem Plan und naja, dann muss man sich erst einmal wiederfinden und sehen, welchen Platz Boardgamejunkies in diesem Leben einnimmt. Es ist halt so, dass jede Zeit ihr Ende hat und so geht 2016 hoffentlich mein Studium zu Ende.

Ich bin aber trotzdem voller guter Dinge, dass wir ein tolles Jahr mit Boardgamejunkies erleben werden. Ich habe jetzt so viel Geld in Videoequippment gesteckt, das kann ja jetzt nicht einfach rumstehen. Apropos Geld: Ja, wir werden wohl auch dem Kommerz verfallen. Man soll zwar erst weinen, wenn man seine Schläge bekommen hat, aber so viel sei gesagt: Auch wir werden versuchen, ein bisschen Geld mit Boardgamejunkies einzunehmen. Die typischen Affiliate-Links wird es ganz sicher geben, die kennt auch jeder von euch schon. Dezent platzierte Werbung – ich bin da selbst sehr empfindlich – ist ebenfalls in Überlegung und auch so etwas wie Patreon ist nicht ausgeschlossen. Wobei ich mir da keine Hoffnungen mache, dass sich das lohnt. Was soll mit dem Geld gemacht werden? Spiele gekauft, was denn sonst. Es gibt Spiele, da bekommt man kein Rezensionsexemplar oder Spiele, die man aber trotzdem gerne testen würde, ohne den Wunsch diese selbst zu kaufen (z.B. weil man schon 5 Dungeon Crawler im Regal hat), für solche Spiele würden wir dann das Geld aufwenden. Eine Gewinnrechnung wird das nicht. Auch wenn es natürlich ein Traum wäre, von Boardgamejunkies leben zu können, ist es eben nur ein Traum. Die einzigen die das in realistischer Weise erreichen könnten, sind Hunter & Cron und denen drück ich die Daumen. Wobei die beiden das „Problem“ haben, die müssen eben nicht nur sich selbst ernähren, sondern haben auch Frau und Kinder. Deren Chancen stehen also auch nicht all zu gut.

Ich will diesen Beitrag aber nicht mit dem Thema Geld enden lassen, ich will ehrlich und transparent sein, aber am meisten will ich wissen: Wie war dein Jahr 2015? Was hast du spielerisch erlebt? Was fandest du 2015 an Boardgamejunkies gut, was nicht so gut? Was sind deine Wünsche an uns für die Zukunft? Nur wenn du uns diese mitteilst, können wir sie beachten.

Ach so, das Jahr 2015 endet übrigens ziemlich beschissen. Lemmy Kilmister ist tot. Der Kopf von Motörhead. Der Mann, mit dem ich meinen kompletten Lifestyle meiner Jugend verbinde. Den God of Rock, Whiskey and Drugs. Ruhe in Frieden Lemmy!

Liebe Freunde,
danke für 2015.

 

About The Author

Hallo, ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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3 Comments

  1. Lucas Schröder

    Hallo Alex. Ein schöner Artikel und ein passender Rückblick auf ein, wie ich finde, ausgezeichnetes Spielejahr.
    Top-Spiele wie Mysterium, Mombasa, Codenames, Im Wandel der Zeitalter, Star Wars -Imperial Assault, Imperial Settlers und Winter der Toten haben meinen sowieso schon stark beanspruchten Spiele-Schrank noch weiter ans Limit gebracht. Und 2016 soll genauso gut werden!
    Zu eurer Seite lässt sich bisher auch nur positives vermelden. Als bisher nur stiller Mitleser wollte ich an dieser Stelle einmal, dass ich es sehr begrüße, eine deutschsprachige Spiele-Seite, die sich nicht nur mit Rezessionen beschäftigt wachsen und gedeihen zu sehen. Als begeisterter Spieler kann ich nur wünschen, dass ihr weiterhin mit so viel Freude und Kompetenz am Ball bleibt!

    Reply
  2. Fabian Richter

    Hi Alex,
    ich finde eure Arbeit hier auf der Seite super und freue mich, dass du auch persönlich durch diese Arbeit wächst und dein Leben sich verändert. Dein Artikel und speziell deine Ehrlichkeit zu deiner Person fand ich sehr gut und authentisch. Macht weiter so.

    Reply

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