Rezension: Railroad Revolution
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Rezension: Railroad Revolution

Tja in den USA ist es nicht einfach. Alle wollen nur Geld machen. Ganz vorne mit dabei? Die Eisenbahnen und das Telegrafen-Netz. Kommunikationszeitalter könnte man das nennen. Entweder man geht die Oma mit der Eisenbahn besuchen oder man schickt ihr ein Telegramm.

Und weil die Welt kein Ponnyhof ist, will nicht nur ich alleine Geld verdienen, sondern bis zu 3 andere auch noch. So ein Mist! Oder doch nicht? Denn eigentlich stören mich die anderen gar nicht. Railroad Revolution ist so interaktionsarm wie. Ja wie denn eigentlich? Ich weiß! Wie Dominion! Am Ende gewinnt halt irgendjemand der irgendwas besser gemacht als die anderen.

Für mich persönlich schon fast ein KO-Kriterium, weil das Spiel dadurch unspannend und recht deterministisch verläuft, für andere aber der totale Kick an Strategie. Und ja, genau das kann Railroad Revolution sein, denn Spieltiefe liegt in den einzelnen Mechanismen definitiv.

Das Einsetzen und Aufwerten der einzelnen Arbeiter in unterschiedliche Spezialisten will gut geplant sein, damit man zum passenden Zeitpunkt seine Arbeiter wieder zurück bekommt und somit Handlungsfähig ist. Die Strecken sollten gut geplant sein und die Aktien muss man im Auge behalten. Alles läuft wie ein Uhrwerk. Kein Ruckler, weder durch das Spiel noch durch meine Gegner, Konkurrenz auf den Schienen? Nada! Jeder kann überall bauen wo man die Bedingungen erfüllt. Kein: „Hier hab ich gebaut, hier darfst du nicht bauen!“ Einzig allein bei den Städten gibt es ein Bonus für den Ersten. Bei sowas muss ich immer an Scar aus König der Löwen denken wenn er sagt: „Ui…. Toll!…“ Haut jetzt nicht wirklich vom Hocker und so erging es mir leider mit dem ganzen Spiel.

Ich weiß ja, ich bin nicht der Punkteliebhaber. Ich kritisiere die „soulless Eurogames“ immer wieder und Railroad Revolution hat keine Seele. Es hat Mechanismen und Punkte und die funktionieren. Wer daran Spaß hat auf unterschiedlichen Weisen Punkte zu machen, der kann sich sowas ins Regal stellen. Allen anderen empfehle ich Spiele wie Great Western Trail, First Class; Auf den Spuren von Marco Polo und und und. Es gibt so viele tolle Eurogames, die mehr sind als nur Punkte generieren.

Übrigens: Die Illustration von Whats your Game spielen hat mir noch nie gefallen und gefällt mir hier leider auch nicht. Das ist dann quasi der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Tschüss Railroad Revolution, ich hab wirklich versucht dein Freund zu sein.

Wird es hier in Zukunft noch Rezensionen zu Eurogames dieser Art geben? Ich denke nicht und werde nun versuchen stärker auszusieben. Wenn man weiß, dass einem etwas nicht gefallen wird, dann sollte man das auch akzeptieren. 🙂

About The Author

Hallo, ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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