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Oben und Unten – News, Angespielt, Rezension, Video-Rezension

Story Highlights

Beschreibung zu Oben und Unten

Oben und Unten ist eine Mischung aus Aufbau- und Geschichtenspiel, in dem bis zu 4 Spieler darum wetteifern, das beste Dorf zu bauen, ober- und unterhalb der Oberfläche. Dazu senden die Spieler ihre Dorfbewohner aus, um die Höhle zu erkunden, Rohstoffe zu ernten und Häuser zu errichten. Jeder einzelne Bewohner hat einzigartige Fähigkeiten und die Spieler entscheiden, wie sie am besten eingesetzt werden. Jeder Spieler hat sein eigenes Dorftableau, auf dem er seine Bewohner auf die zugewiesenen Rollen verschieben kann. Geht Lucy auf eine Expedition in die Höhle? Oder sollte sie lieber im Dorf bleiben, um jungen Dorfbewohnern wichtige Fähigkeiten zu lehren? Die Spieler sammeln und handeln untereinander außerdem mit einer Fülle an Waren (Frucht, Fisch, Pilz, Topf, Seil, Papier, Erz, Amethyst, Apfelwein und Tränke).
(Quelle: Schwerkraft Verlag)

News zu Oben und Unten

17.05.2016: Fan-Buch der Begegnungen geplant
Oben und Unten soll ein zweites Buch der Begegnungen mit Fan-Geschichten bekommen. Dazu ruft der Schwerkraft-Verlag dazu auf Ideen und Vorschläge einzusenden. Das Thema sollen Sagen, Mythen und Märchen sein.

Dazu müssen 150 Begegnungen zusammenkommen.

Der originale Post:

#OBENundUNTEN kommt bei Euch großartig an. Wir danken für all das nette Feedback.
Viele fragen, wie es weitergeht? Was passiert, wenn ich das Spiel ca. 40 mal gespielt habe und anfange, die Begegnungen wiederzuerkennen? Einige Einträge im „Buch der Begegnungen“ sind bewusst ähnlich gehalten, um ein Auswendiglernen zu erschweren. Dennoch dürstet die Spielerseele nach Abwechslung.
Wir wollen daher versuchen, ein alternatives „Fanbuch der Begegnungen“ drucken zu lassen. Dazu sind wir jedoch auf Eure Hilfe angewiesen. Wir müssen 150 Begegnugen zusammen bekommen. Ihr habt bestimmt ein paar schöne Ideen auf Lager. Das Buch ist idealerweise zur SPIEL 2016 in Essen fertig. Thema dieses Fanbuchs sollen Sagen, Mythen, Fabeln und klassische Kindererzählungen aus dem deutschsprachigen Raum sein.

Hier ein paar Hinweise:

Ihr braucht Euren Begegnungen keine Nummern zuzuordnen. Das übernehmen wir.

Leichte Begegnungen (Erfolg 2 oder 3) geben 1 Münze ODER Fisch ODER Pilz ODER Frucht.

Mittlere Begegnungen (Erfolg 4 oder 5) geben 4 Münzen ODER 1-2 Münzen und Papier, Topf, Seil oder 2 häufige Waren.

Schwere Begegnungen (Erfolg 6 – 9) geben 5-6 Münzen ODER 2-3 Münzen und Amethyst, Erz oder 2 mittlere Waren.

Ruhmespunkte können die Belohnungen würzen. Erhöhen aber auch die benötigte Erfolgszahl. Negative Ruhmespunkte werden mit 1-2 Münzen oder einer Ware aufgewogen.

Am besten orientiert Ihr Euch am aktuellen Buch der Begegnungen. Wichtig: Wir brauchen auch ein paar ordinäre Begegnungen. Nicht jede sollte ein Mega-Highlight sein.
Gerne können die Begegnungen auch über mehrere Einträge fortgesetzt oder aufgelöst werden.

Keiner sollte enttäuscht sein, wenn sein Vorschlag nicht Verwendung findet.
Wir bitten um Einsendung an diese Email-Adresse:
OBENundUNTEN{et}schwerkraft-verlag.de

Quelle: Facebook


02.05.2016: Oben und Unten lieferbar
Oben und Unten (Above and Below) vom Schwerkraft-Verlag wird seit heute versendet. Alle die das Spiel vorbestellt haben, sollten sich nicht wundern: Oben und Unten wird von Brave New World – einem Laden für Brettspiele aus Köln – verschickt. Diese arbeiten wohl öfter mit dem Schwerkraft-Verlag zusammen.

Richtigstellung zum durchgestrichenen Teil:

„Spiele vom Schwerkraft-Verlag sind für Händler über BNW-Distribution in Langenfeld zu beziehen. Dort ist auch unsere Ware gelagert. Und von dort versenden WIR die Spiele.

Der Laden in Köln hat denselben Inhaber wie der Großhandel in Langenfeld.
Wir versenden unsere Spiele eigenhändig von Langenfeld aus. Wir erstellen auch die Labels selber, jedoch müssen wir eine vorgegebene Rücksendeadresse angeben, falls mal ein Paket zurückkommt. Dieses kommt dann zu einem Laden zurück, der 6 Tage die Woche geöffnet hat.“ – Carsten Reuter (Schwerkraft-Verlag)

13.03.2015: Above and Below angekündigt

Beitrag von TraumEngel aus unserem Forum:
Ryan Laukat, Spieledesigner und Spielegrafiker in Personalunion, stellt nach dem Acht-Minuten Imperium, City of Iron, Die Vergessene Welt und Artifacts, Inc. nun sein mittlerweile fünftes Spiel auf Kickstarter vor.

In Above and Below ist jeder Spieler über sieben Runden hinweg für den Neubau seines einst von Barbaren geplünderten Dorfes in einer fantastischen Spielwelt verantwortlich. Wie der Titel des Spiels schon suggeriert spielt neben dem Aufbau der Siedlung auch die Erforschung der darunter liegenden Höhlen eine große Bedeutung.

Spielablauf – Above and Below

Dem Spieler stehen anfangs drei Dorfbewohner zur Verfügung, von denen jeder pro Runde eine Aktion ausführen kann. Jeder Dorfbewohner kann auf Höhlenexpedition gehen, die Ernte einfahren (wenn man „Gebäude“ in seiner Auslage hat, die mit Waren belegt sind) oder als Tagelöhner arbeiten, um dem Spieler Münzen zu verdienen. Neue Dorfbewohner kann jedoch nur ein als Lehrer gekennzeichneter Dorfbewohner ausbilden (was natürlich Geld kostet), und lediglich die Bauarbeiter-Dorfbewohner können neue Gebäude bauen (die ebenfalls Geld kosten).
Eingesetzte Dorfbewohner begeben sich erschöpft zur Ruhe. Am Ende jeder Runde kann ein Spieler pro Bett, das in seinen Gebäuden steht, einen Dorfbewohner für die nächste Runde reaktivieren.

Neue Gebäude bringen zusätzliche Betten, Einkommen und Waren, Siegpunkte bei Spielende und andere praktische Boni und tlw. auch Sonderfähigkeiten. Neben den Gebäuden auf der Erdoberfläche gibt es auch Gebäude, die unter der Erde, in den Höhlen gebaut werden. Dazu müssen diese Höhlen aber zunächst erforscht werden…

Und hier wird es erst richtig spannend, wenn wir nämlich zwei oder mehr Dorfbewohner auf eine Expedition in das Höhlensystem unter dem Dorf schicken. Dann wird aus einer Vielzahl verschiedener Begegnungen per Würfelwurf zufällig eine bestimmt und aus dem „Book of encounters“ vorgelesen. Dort treffen die Dorfbewohner auf Händler oder Monster, finden Schätze oder erleben andere spannende Szenen.
Bei jeder Begegnung muss der Spieler eine Entscheidung treffen und für jedes seiner Expeditionsmitglieder einen Würfel werfen. Bei welcher Augenzahl ein Wurf als ein oder sogar mehrere Erfolge zählt hängt von den Werten des jeweiligen Dorfbewohners ab, und wie viele Erfolge für das Gelingen nötig sind ist je nach Begegnung unterschiedlich und zudem von der zuvor getroffenen Entscheidung des Spielers abhängig. Welche Dorfbewohner die Expedition begleiten kann dabei genauso entscheidend sein wie die Entscheidung des Spielers für eine von zwei alternativen Ausgängen der Begegnung.

Als Belohnung für erfolgreich überstandene Begegnungen winken dann – je nachdem, welche Entscheidung der Spieler getroffen und wie viele Erfolge er gewürfelt hat – zusätzliche Münzen und Waren, aber auch positive oder negative Reputation. Wer auf der Reputationsleiste voranschreitet erhält zusätzliche Siegpunkte, besonders viele wenn er am Ende mehr Reputation hat als alle anderen Spieler. Wer ins Minus rutsch erhält hingegen evtl. sogar Siegpunktabzüge.

Wer Waren erhält kann diese in eine Fortschrittsleiste investieren, um das regelmäßige Münzeinkommen zu erhöhen und zudem den Siegpunktwert der eigenen Warenplättchen festzulegen. Je mehr (verschiedene) Waren ich bereits in den Fortschritt investiert habe, desto mehr wird die Ware wert sein, welche ich als nächste einbringe. Man muss sich also genau überlegen, wann man welche Waren auf diese Leiste legt, denn man will ja, dass die Dinge, von denen man bei Spielende am meisten besitzt, auch am meisten wert sind!
Als Waren bietet Above and Below Früchte, Fisch, Pilze, Seil, Tontöpfe, Papier, Erz und Edelsteine, wobei diese Reihenfolge deren absteigende Häufigkeit im Spiel wiederspiegelt.

Wo die meisten Spielemechanismen von Above and Below nicht unbedingt innovativ wirken mögen – allerdings habe ich hier noch lange nicht alle Elemente erwähnt! – so macht doch das Storytelling beim Erforschen der Höhlen einen sehr spannenden und interessanten Eindruck. Hier haben wir es mit einem sehr schönen Spielelement zu tun, das Above and Beyond einen besonderen Reiz verleiht und von den üblichen Euro-Aufbauspielen abhebt.

Zudem ist die visuelle Gestaltung wunderschön! Ryan Laukat beweist mal wieder, dass er nicht nur als Autor sondern auch als Grafikdesigner eine Menge drauf hat!

Wer sich weiter über Above and Below informieren und/oder das Spiel unterstützen möchte schaut sich am besten mal die Seite bei Kickstarter an: Die Kampagne läuft noch bis zum 26. März 2015!

Quelle: https://www.kickstarter.com/projects/953146955/above-and-below-storytelling-board-game

Angespielt zu Oben und Unten

Dieses Angespielt basiert auf einem vergünstigtem Rezensionsexemplar von Schwerkraft-Verlag.

Oben und Unten – Der Titel des Spiels spiegelt meine Erstpartie ganz gut wieder. Es ging hoch und runter mit der Meinung über das Spiel und auch meine Dorfbewohner mussten Oben und Unten ihre Arbeit verrichten.

Oben und Unten sieht wunderschön aus. Die Mechanismen und Regeln sind klar verständlich, eingängig und einfach. Arbeiter können Aktionen ausführen, Bauen und Lernen benötigt besondere Dorfbewohner mit dem passenden Symbol. Dorfbewohner, welche eine Aktion ausgeführt haben, müssen sich ausruhen und können, genug Betten oder Apfelwein vorausgesetzt – das sind bestimmt alles Hessen! -, am nächsten Tag wieder mitmischen.

Dann kommt das Spannende. Man schickt seine Dorfbewohner in die Höhle erkunden. Mindestens zwei müssen es sein, alleine fürchten Sie sich zu sehr. Und dort passiert es. Wir begegnen spannenden Geschichten einem schlecht lektorierten Buch, welches in manchen Begegnungsgeschichten nicht einmal fertige deutsche Sätze für uns bereit hält. Rechtschreibfehler verzeih ich gerne, aber ein Spiel, welches Storytelling als herausragendes Element haben möchte, kann sich keine Sätze leisten, bei denen mitten drinnen ganze Wörter fehlen oder die Satzstellung so grausig ist, dass man den Sinn kaum noch erfassen kann und damit die Atmosphäre zerstören.

Lässt man sich davon nicht beirren, bekommt man eine kleine Geschichte und eine Entscheidung. Dann entscheidet man sich, und würfelt auf Laternen (Erfolge). Jeder Dorfbewohner produziert ab einem bestimmten Würfelwert eine bestimmte Zahl Laternen. Man kann sie auch anstrengen, dann sind sie nicht nur müde, sondern verletzt. Hat man genug Erfolge, geht die spannende Geschichte weiter bekommt man zwei Fische, oder zwei Münzen und einen Fisch – alles mögliche halt, nur keine weitere Geschichte, welche die Begnegnung zu einem Abschluss führt. Schade! Ich will doch wissen was passiert ist, als ich das Monster erfolgreich bekämpfte. Ich will wissen, wo der Unterschied zwischen 5 Erfolgen und 7 Erfolgen lag. Hab ich das Monster bei 5 Erfolgen nur vertrieben und bei 7 Erfolgen getötet? Das Buch der Begegnungen schweigt sich dazu aus. Was passiert bei einem Misserfolg? Oft nichts, manchmal etwas negatives. Story? Fehlanzeige!

So wird aus dem herausstechenden Element von Oben und Unten ein nettes Gimmick, welches das Spiel aber nicht wirklich trägt. Im 2 Spieler Spiel haben wir beide zusammen in 7 Runden insgesamt 6 Mal erkundet. In 3 der vorgelesenen Geschichten waren grobe Fehler. Es kann natürlich sein, dass wir beim rauspicken Pech hatten. Insgesamt gibt es über 200 Geschichten im Buch, aber es fiel halt so stark ins Auge, dass ich das bei diesem Ersteindruck nicht ignorieren kann.

Der Rest spielt sich locker flockig runter. Geld einnehmen, Arbeiter verteilen, Gebäude bauen und tolle Effekte mitnehmen. Ehrlich gesagt: Schon tausend Mal gesehen.

Ich hoffe das Oben und Unten besonders im 3 und 4 Spieler Spiel punkten kann. Dort sollte es ja zu mehr Begegnungen (hoffentlich ohne Fehler), mehr Interaktion (Handel) und mehr Konkurrenz um die Karten kommen. Zu zweit ist Oben und Unten vom ersten Eindruck her Durchschnitt, mit einer wunderschönen Grafik und toller thematischer Idee!

Übrigens, das Spielmaterial, das ist aller erste Sahne.

Bilder zum Spiel findest du etwas weiter unten im Abschnitt „Bilder“

Nachtrag nach der zweiten Partie Oben und Unten:

Nun ging es also zu dritt ans Höhlen erkunden und Häusle bauen. Ehrlich gesagt hat sich an meinem Eindruck nicht viel geändert. Wieder waren Fehlerhafte Geschichten dabei, bei denen z.T. Worte fehlten. Wieder dümpelte das Spielgeschehen abseits von der Erkundung vor sich hin. Eine Erkundung war wirklich spannend und erstreckte sich über mehrere Erzählungen, welche immer auf die davor gewählte Möglichkeit bezog. Mehr davon! Leider befürchte ich, dass dem nicht so ist. Weiterhin stört uns, dass die Erfolge, welche man erzielt, nicht mit kurzen Geschichten beschrieben werden, damit jede Geschichte einen runden Abschluss hat. Besonders schade ist es, wenn das was man bekommt, so gar nicht zur Geschichte passt. Dann ist es mit dem zusammenreimen auch nicht mehr so einfach.

Im 3 Spieler Spiel kommt das Handeln als Element etwas stärker zu tragen. Die Downtimes sind nicht wesentlich höher, so dass ich das Spiel wohl auch zu 4. spielen würde. Was mich wundert ist, dass wir zu dritt nicht wesentlich mehr Erkundungen als zu zweit hatten. Wir hatten aber auch das Problem, dass kaum Gebäude mit Betten vorhanden waren, wir also immer relativ wenige bereite Dorfbewohner hatten.

„Fazit“ nach 2 Spielen: Schöne Idee, verhunzte Übersetzung und Lektorat, der Teil mit den Geschichten wurde nicht konsequenzt zu Ende gedacht, der Rest (bis auf die Illustration) ist durchschnitt. Schade, so landet Oben und Unten wohl eher unten im Regal.

Rezension zu Oben und Unten

Oben und Unten – Eine spielerische Reise mit Höhen und Tiefen.

Oben und Unten ist ein Spiel von Ryan Laukat, welches über Kickstarter finanziert wurde. Beim Schwerkraft Verlag erschien nun die deutsche Lokalisierung.

Das Spiel enthält einen klassischen Workerplacement-Mechanismus. Das Sahnehäubchen ist das Buch der Begegnungen, welches Geschichten enthält, die die Dorfbewohner beim Erkunden der „Unterwelt“ erleben. Dabei sind Entscheidungen zu treffen und die nötigen Erfolge durch Würfel zu erzielen um eine Belohnung zu erhalten.

In erkundeten Höhlenabschnitten können dann Außenposten gebaut werden, welche das Dorf wachsen lassen und Boni wie Betten oder Ressourcen bringen. Grundsätzlich versucht man möglichst viele Dorfpunkte zu sammeln. Dies geschieht durch das Bauen von Gebäuden (oben) und Außenposten (unten), ruhmreichen Taten während dem Erkunden und dem sammeln unterschiedlicher und möglichst vieler Ressourcen. Viel zu tun im Lande Oben und Unten.

Das Spielmaterial ist insgesamt über jeden Zweifel erhaben. Tolle Illustrationen und wertiges Material, lassen das Gesamtpaket für den Preis mehr als fair wirken. Allerdings hat das Spiel einen Mangel, der mich wirklich ärgert. Das Buch der Begegnungen ist natürlich eine Meisterleistung. In der Originalversion in feinstem Englisch geschrieben ist es ein wahrer Genuss für alle anglophilen, die deutsche Lokalisierung ist leider eher zum Abgewöhnen. Fehlende Wörter und Satzstellung die weder elegant sind, noch wirklich Sinn machen. Von 235 Geschichten haben sich in einer Überprüfung des gesamten Buchs der Begegnungen 44 Geschichten als fehlerhaft erwiesen. Als fehlerhaft sehe ich hier auch Aspekte an, die man unter „schlechter Stil“ einordnen kann, besonders im Vergleich zur Originalfassung ist es geradezu schockierend zu sehen, was hier geleistet wurde.

Neben der mangelhaften Lokalisierung stört mich persönlich ein weiterer Aspekt. Die Geschichten wirken als Alleinstellungsmerkmal, sie machen Oben und Unten zu etwas Besonderem. Oder sagen wir besser, sie könnten es zu etwas Besonderem machen, wenn es konsequent durchdacht und zu Ende geführt worden wäre. Die Geschichten erzählen schön wie es zu den Begegnungen kommt und was passiert, die Konsequenzen der Entscheidungen werden allerdings nicht erzählt. Da heisst es dann platt: „Du bekommst 1 Fisch“. Während das bei einer Begegnung wie „Du siehst einen Angeplatz, möchtest du Angeln?“ noch logisch ist, sind die Belohnungen teilweise so absurd, dass jedes herleiten scheitert.

Was bleibt also übrig? Ein durchschnittliches, leicht zu lernendes Wokrerplacement-Spiel mit toller Grafik und tollen Spielmaterial. Toll gespielt und durchaus Unterhaltsam, solange man nicht eine der 44 fehlerhaften Begegnungen erwischt. Spielmechanisch ist es Schade, dass das Erkunden nicht wichtiger ist. In der Kickstarter-Version gibt es Plättchen, welche einen dauerhaften Vorteil gewähren und diese bekommt der erste Spieler einer Runde der erkunden geht. Dadurch wird es wesentlich attraktiver und man geht mehr Risiko ein. In der Schwerkraft-Fassung des Spiels, hat man keinerlei Grund ein Risiko einzugehen und somit wird dem Spiel der besondere Aspekt gleich doppelt genommen.

Schade, denn ich hatte große Hoffnungen in Oben und Unten gesetzt. Diese konnten leider nicht gehalten werden. Wären die Übersetzungsfehler nicht gewesen, welche hoffentlich in einer zweiten Version ausgebessert werden, könnte ich auch mit einer Bewertung von 4 Würfeln, also „gutes Spiel“, leben.

Bewertung

Mittelmässiges Spiel

Bilder von Oben und Unten

Die Gebäude in Above and Below Foto: Above and Below Kickstarter
Die Gebäude in Above and Below
Foto: Above and Below Kickstarter
Die Dorfbewohner in Above and Below Quelle: Kickstarter Above and Below
Die Dorfbewohner in Above and Below
Quelle: Kickstarter Above and Below
Abow and Below - voll aufgebaut. Quelle: Above and Below Kickstarter
Abow and Below – voll aufgebaut.
Quelle: Above and Below Kickstarter

Videos zu Oben und Unten

Video-Rezension zu Oben und Unten

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Alexander

Hallo, ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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4 Kommentare

  1. Hallo Alex,
    endlich mal eine Rezension, die offen und ehrlich rüberkommt. Ich habe mich wirklich gefreut das das Spiel auf Deutsch herauskommt. Dann sowas. Man hat dem Spiel das Herz geraubt. Sehr ärgerlich. Auch der Aspekt, das man das Spiel auch ganz ohne Erkunden gewinnen kann, finde ich sehr störend. Hier fehlt, wie Du richtig sagst, der Anreiz.
    Ich hoffe man nimmt Deine Kritik zum Anlass für Verbesserungen.

    Vielen Dank.

    Norbert

  2. Moin, moin,
    aber jemand, der so viele Rechtschreib- und Interpunktionsfehler in seine Bewertung einbaut, darf sich über fehlerhafte Texte nicht beschweren! Und dann noch der ständige Gebrauch des Frageworts ‚welches‘ statt des Pronomens ‚das‘, ein schlechter Schreibstil – eventuell auch nur, um nicht entscheiden zu müssen, ob es ‚das‘ oder ‚dass‘ heißen muss.
    Allerdings weiß ich nicht, ob ich die Bewertung dann überhaupt ernst nehmen kann … ;-)

    1. Hallo Didi,

      wie heisst es doch so schön: Um etwas kritisieren zu können, muss man es nicht selbst besser machen können. Man muss nur benennen können was fehlerhaft ist.

      Nur um dich zu beruhigen, die Regel für dass oder das ist mir sehr gut bekannt. Wenn man dieses oder welches einsetzen kann, schreibt man das mit einem s.

      Was mich viel mehr an deinem Kommentar stört sind zwei Dinge: Woher die Motivation jemanden auf diesem Niveau anzugreifen. Verletzt dich eine mittelmäßige Bewertung von Oben und Unten? Und dann folgender Punkt: Wenn du die Konsistenz einer Argumentation an der Rechtschreibung festmachst, dann ist dir die Argumentation doch eigentlich vollkommen egal. Für was liest du die Rezension dann überhaupt?

      Ein Schreibstil kann und muss nicht jedem gefallen. Ich schreibe wesentlich lieber „welches“ da ich es das schönere Wort als „das“ finde. Die Grammatikregel impliziert übrigens, dass man das und welches synonym benutzen kann.

      Zu guter Letzt: Viel Spaß beim spielen!

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