Rezensionen

Rezension: Port Royal + Port Royal: Ein Auftrag geht noch

Story Highlights

Port Royal war erst bekannt als Händler der Karibik bis Pegasus Spiele das schöne kleine Kartenspiel neu auflegte. Mit seinem Push-Your-Luck Mechanismus und der thematischen Einbettung in die Piraterie der Karibik ist Port Royal ein super Kartenspiel für zwischendurch. Durch die Erweiterung „Ein Auftrag geht noch…“ werden dem Spiel noch mehr optionale Möglichkeiten hinzugefügt wie z.B. eine kooperative Variante. Alles zu Port Royal und der Erweiterung findest du hier.

Beschreibung des Verlags zu Port Royal

Die Karibik im goldenen Zeitalter der Piraterie: Große Gefahren lauern in diesen Gewässern. Doch die Aussicht auf unermesslichen Reichtum rechtfertigt so manches Risiko. Die Spieler begeben sich in Port Royal auf die Suche nach einer schlagkräftigen Crew und versuchen gierige Freibeuter zu meiden. Nur wer wagt, wird seinen Einfluss steigern und schließlich einem königlichen Expeditionsaufruf folgen können. Aber wer zu viel riskiert, läuft Gefahr, alles zu verlieren.

Port Royal ist ein mehrfach ausgezeichnetes, schnelles Kartenspiel mit der vollen Breitseite Piraten-Flair. Dank der einfachen Regel können die Spieler sofort in See stechen und bei der Erkundung fremder Gewässer ihren Mut beweisen.

Das Spiel gewann unter dem Titel „Händler der Karibik“ den Spieleautoren-Wettbewerb 2013 der Wiener Spiele Akademie.

Beschreibung des Verlags zu Port Royal: Ein Auftrag geht noch

Im vielfach ausgezeichneten Kartenspiel Port Royal gilt es mit Risikobereitschaft und einer Hand für die richtige Crew die Expeditionsaufrufe des Königs zu erfüllen. In der Erweiterung heißt es nun: „Ein Auftrag geht noch …“. Denn hier kann man sich mit seiner Crew, der sich auch neue Verbündete anschließen, neuen Aufgaben stellen – und das nun auch kooperativ oder als kühner Einzelgänger.

 

Rezension zu Port Royal: Ein Auftrag geht noch

Arrr ihr Landratten. Schon wieder ein Piratenspiel bei den Boardgamejunkies. Und schon wieder ein Spiel von Alexander Pfister. Wird ganz schön langweilig hier! Mitnichten, denn heute nehme ich dich mit in die Welt des Handeln und Heuerns und am besten, du bringst ein paar Freunde mit. Wir schauen uns die Erweiterung „Ein Auftrag geht noch…“ zu Port Royal an.

 

Das Spielprinzip von Port Royal: Ein Auftrag geht noch…

Ja das Spielprinzip. Es geht hier um eine Erweiterung. Menschen die diesen Text lesen, sollten das Spielprinzip also bereits kennen. Es ist ein Push-Your-Luck Mechanismus mit Kartenaufdecken ud einzelnen Spezialfähigkeiten. Was macht die Erweiterung nun aber anders? Erst einmal ist die Erweiterung theoretisch in drei Teile gespalten. Es gibt die Kooperative Variante, es gibt Ergänzungen für die kompetitive Variante und es gibt die Solo-Variante, welche aber der kooperativen Variante naturgemäß am nähsten steht.

Generell kommen neue Karten ins Spiel mit neuen Fähigkeiten. Der Kern sind die namensgebenden Aufträge. Diese können von Spielern erfüllt werden und geben Siegpunkte und/oder Münzen. In der kompetitiven Variante verkürzen die Aufträge das Spiel, da weiterhin bei 12 Siegpunkten Schluss ist, man nun aber eine weitere Möglichkeit für Siegpunkt hat und diese sogar oft nebenbei erledigen kann.

In der kooperativen Variante sind die Aufträge das Schlüsselelement. Gemeinsam müssen die Spieler eine von der Spieleranzahl abhängige Zahl an Aufträgen erfüllen und haben dafür nur eine bestimmte Anzahl Runden Zeit. Das Push-your-Luck-Element bestimmt das Spiel weiterhin und genau deswegen, hätte ich nie gedacht, dass Piraten auch zusammenarbeiten können. Doch wer beim Handeln und Heuern sich nicht aufmerksam abstimmt und sich mit seinen Mit-Piraten abstimmt, wer welchen Auftrag erfüllt, wird mit seinem Schiff ziemlich schnell den Grund des Ozeans erreichen.

Was mir gut gefällt

Ganz ehrlich? Alles. Aus einem kleinen kurzen und tollem Spiel wurde ein kleines, noch etwas kürzeres, noch tolleres Spiel mit zwei gleichwertigen und super funktionierenden Varianten. Die Aufträge, das bestimmende Element der Erweiterung, sind abwechslungsreich und decken alle Facetten des Spiels ab. Ich kann nun mit meiner Spielgruppe wählen, ob man gegeneinander oder miteinander spielt. Beides weckt Emotionen, beides funktioniert tadellos und beides lebt von seiner Einfachheit. Erweiterungen machen Spiele oft komplexer, Alexander Pfister hat bewiesen, dass das nicht so sein muss.

Was mir nicht so gut gefällt

Naja gut, als ich sagte alles gefällt mir habe ich ein bisschen gelogen. Aber dieser Punkt ist so klein, ich müsste ihn eigentlich in Schriftgröße 2 schreiben.

Ich find die Solo-Variante langweilig. Fertig, mehr gibts dazu nicht zu sagen. Es fehlt die Interaktion.

Fazit zu Port Royal: Ein Auftrag geht noch

Braucht es hier wirklich noch ein Fazit? Na gut, wenn dir Port Royal gefallen hat, dann greif zu. Es ist unmöglich, dass du zu diesem Preis was verkehrt machst. Danke Alexander Pfister für ein weiteres tollen Spiel! Damit einher geht dann auch die Note. Eine Bestnote. Ein Herausragend. Warum? Darum! Und weil Alexander Pfister gezeigt hat, dass auch ein kleines, kompetitiv Kartenspiel mit Push-Your-Luck als Kernmechanik eine sinnvolle Kooperative Variante bekommen kann und das Grundspiel, also die kompetitive Variante, ebenfalls noch ein Stückchen besser wurde. Das Herausragend ist hier also einerseits als Lob für die Leistung des Autors zu sehen und andererseits für das Spielerlebnis, dass einem die kooperative Variante von Port Royal in ca. 30 Minuten gibt.

Bewertung

Herausragendes Spiel

Videos zu Port Royal und Port Royal: Ein Auftrag geht noch

Weiterführende Links zu Port Royal und Port Royal: Ein Auftrag geht noch

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Spielgefühl

Tags

Alexander

Hallo,
ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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