26 April, 2017

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Roll for the Galaxy – News, Angespielt, Rezension
Photo Credit To Pegasus Spiele

Roll for the Galaxy – News, Angespielt, Rezension

Story Highlights

Beschreibung des Verlags zu Roll for the Galaxy

Roll for the Galaxy ist ein Aufbau-Spiel mit Würfeln.

Sieben verschiedene Typen von Spezial-Würfeln stellen deine Arbeiter dar. Du würfelst jede Runde und teilst die Arbeiter ein: zur Entwicklung neuer Technologien, zur Besiedlung von Welten oder zum Verladen von Gütern.

Wirst du das mächtigste Imperium dieser Galaxis errichten? Nimm die Würfel und dein Schicksal in die Hand und finde es heraus!
(Pegasus Spiele)

News zu Roll for the Galaxy

01.05.2016: Roll for the Galaxy vorbestellbar

Angespielt zu Roll for the Galaxy

Mit den Würfeln durch die Galaxis! Roll for the Galaxy ist die Würfeladaption des spielerisch anspruchsvollen Race for the Galaxy. Die meisten Mechaniken wurden übernommen bzw. auf Würfel statt Karten adaptiert. So sucht auch hier jeder Spieler verdeckt eine Phase aus und alle von den Spielern ausgesuchten Phasen werden gespielt. Ob Erkunden, Entwickeln, Besiedeln, Produzieren oder Verladen, die Anzahl unserer Würfel bestimmt wie oft wir eine Aktion durchführen können.

Dieser Bericht basiert auf zwei 2 Spieler Partien.

Wie schon bei Race for the Galaxy gilt: Einmal verstanden sind die Regeln recht einfach. Die Ikonographie ist genial, aber nicht sonderlich zugänglich. Diese muss man sich in mind. 1 Partie erst erarbeiten. Genau deswegen und – ich darf es schonmal verraten – wegen dem Spielspaß haben wir gleich 2 Partien gespielt. In meiner ersten Partie kam ich nicht so wirklich in die Gänge. Alle Planeten und Entwicklungen waren darauf aus, braune Waren zu produzieren und zu verkaufen. Ich hab das leider nicht konsequent umgesetzt und hatte ständig mit Geldmangel zu kämpfen. Teure Planeten besiedeln oder teure Entwicklungen kamen gar nicht in Frage, dafür hatte ich nie genug Würfel und wenn ich Mal genug hatte, habe ich diese für die Generierung von Geld eingesetzt. Ein großer Fehler. Spätestens als mein Mitspieler die 2. 6 Punkte Karte erfolgreich in seine Auslage legte war mir klar: Das holst du nicht mehr ein. Muss man aber auch nicht. DIe Partie war zum lernen da und dauerte zu zweit nur 30 Minuten (Auf der Schachtel steht 45-90 Minuten).

Die zweite Partie war wesentlich interessanter. Meine Heimatwelt gab mir den Bonus bei 2 Militärs in meiner Bevölkerung 1$ zu erhalten. Hab ich nie genutzt! Viel besser war die erste Entwicklung, die ich zog: Ich durfte zu meiner ausgewählten Phase zwei Würfel hinzuschieben. Das macht unabhängiger, da nicht mehr so wichtig ist, was man würfelt. Und wie Fortuna so sollte, zog ich später noch eine Entwicklung, welche es mir erlaubte, 2 beliebige Würfel zu einer belieben Phase zu sortieren – Perfekt! Ab da war es vollkommen egal was ich würfelte, ich konnte meinen Plan durchsetzen. Auch dieses Mal lief es auf das verbrauchen von Waren hinaus, um damit Siegpunkte zu generieren. Zu meinem Glück mit den Entwicklungen kamen noch teure Planeten mit Alien-Technologien. Das sind gelbe Würfel mit 3 Joker Symbolen, welche also ziemlich mächtig sind und sich dazu am besten für Geld verkaufen lassen. Geldsorgen adé, Würfelpech adé – Was sollte da noch schief gehen? Mein Mitspieler nutzte sehr aktiv eine Taktik des Produzierens und Verkaufens, darauf bin ich zu spät eingegangen bzw. dazu eingestiegen. Meine Voraussetzungen waren dafür ja eigentlich perfekt. So endete das Spiel 46 zu 45 Punkten für? Na? Für mich! Auch diese Partie dauerte nur 30 Minuten.

Was sich herausstelle ist, dass man doch alles in allem recht solitär spielt. Man muss dazu seinen Mitspielern vertrauen, aber das ist sowieso Grundvoraussetzung beim spielen, denn hinter dem Sichtschirm kann man schummeln wie man will.

Das Spielmaterial, besonders die Illustrationen, sind der Wahnsinn. Die Menge an Würfeln begeistert einfach nur und der Sichtschirm ist Mal nicht aus dünner, sondern aus dicker Pappe. Rio Grande Games macht da produktionstechnisch alles richtig!

Noch ein paar Worte zur Anleitung: Gut strukturiert, tolle FAQ am Ende und der Sichtschirm listet nochmal alles wichtige auf. Wenn die Ikonographie doch nicht so sperrig wäre (Trotz genialer Funktionalität)!

Mein Ersteindruck von Roll for the Galaxy: Erste Sahne!

Rezension zu Roll for the Galaxy

RftG Rezension

Wenn du das Spiel der Würfel spielst, ist kein Würfel wertlos.
Roll for the Galaxy, die Würfelvariante des Kartenspiels Race for the Galaxy, weil Würfelversionen heutzutage ja in sind und Kartenversionen und überhaupt Versionen des gleichen Spiels.

Titel:Roll for the Galaxy
Verlag:Pegasus Spiele
Spielerzahl:2-5
Spieldauer:30-45 Minuten
Alter:10+
Autor:Wei-Hwa Huang
Genre:Würfelspiel
Preis (UVP):49,95 €
Erscheinungsjahr:2016
Komplexität:mittel
Glücksfaktor:mittel

In Roll for the Galaxy führen wir Aktionen mittels Würfel aus. Dazu haben wir jede Runde einen bestimmten Pool an Würfeln in unserem Becher. Es gbt 7 verschiedene Würfelfarben, welche eine unterschiedliche Verteilung der Symbole aufweisen und auch unterschiedlich viel Wert sind. Die Würfel sind nämlich nicht nur für unsere Aktionen da, sondern gelten auch als Bevölkerung (verbrauchte Würfel) und Waren (Würfel auf Planeten).
Ziel des Spiels sind Siegpunkte. Diese bekommen wir für das Besiedeln von Planeten, das Erforschen neuer Technologien oder das Verbrauchen von Waren.
Welche Phasen und damit Aktionen in einer Runde möglich sind entscheiden die Würfel und die Spieler. Eine Phase wird nur gespielt, wenn ein Spieler sich dafür entschieden hat auf diese zu setzen. Innerhalb einer Phase kann man nur agieren, wenn man selbst dieser Phase Würfel zugeordnet hat. So ergibt sich ein permanentes Einschätzen der Mitspieler und das optimieren des eigenen Würfel-Ergebnisses.

Zwei mögliche Strategien kristallisieren sich in RftG schnell heraus. Das Besiedeln und Entwickeln, wobei man sich hier auch spezialisieren kann, sowie das Handeln.

Beide Strategien beenden das Spiel auf unterschiedliche Weise. Sobald ein Spieler 12 Plättchen vor sich liegen hat ist Ende. Das erreicht man schnell durch einen Fokus auf Besiedeln und Entwickeln. Mit dem Handeln erhält man Siegpunktechips. Sind diese leer ist das Spiel auch beendet.

In unseren Partien hat sich herausgestellt, dass das Siedeln und Entwickeln erfolgversprechender ist, da weniger unabwägbarkeiten vorhanden sind und man selbst dauerhaft von neuen Planeten und Entwicklungen profitiert. Das Handeln ist anspruchsvoll. Beide Strategien machen aber Spaß und dank der geringen Spieldauer nimmt man die Herausforderung doch gerne an.

Generell: Roll for the Galaxy ist ein Wohlfühlspiel. Keine Aktion ist umsonst, jeder WÜrfel kann verwendet werden, man kommt dauerhaft voran. Frustmomente? Ausgeschlossen! Dadurch spiele ich RftG sehr gerne, egal ob ich gewinne oder verliere, jede Partie hab ich in positiver Erinnerung.
Was dem Spiel fehlt ist die thematische Atmosphäre. Es geht um Würfel, Plättchen und Symbole. Der Kontext ist egal. Insofern ist es ein abstraktes Spiel. Aber, die Illustrationen auf den Plättchen sind der Hammer. Ich liebe Sie und hätte einige davon gerne in Groß!
Der Glücksanteil in Roll for the Galaxy liegt gar nicht so sehr bei den WÜrfeln, wie man erst denken könnte, sondern in den Planeten und Technologien, welche aus dem Beutel gezogen werden. Wenn man da passende, am besten zu den Startplättchen passende, zieht, hat man durchaus einen Vorteil gegenüber dem Spieler, der nichts passendes zieht. Somit hängt eine erfolgreiche Strategie auch maßgeblich von den gezogenen Plättchen ab.

Durch das recht solitäre Spiel in RftG ist die Spieleranzahl nicht wirklich entscheidend. Das Spiel geht zu zweit vielleicht geringfügig schneller und man hat mehr Überblick, ansonsten gibt es keine Unterschiede zu 3, 4 oder 5 Personen. Das ist ein wahnsinnig großer Vorteil, wenn man gerne mit mehreren Spielern spielt.

Fazit

Roll for the Galaxy hat mich in allen Punkten überzeugt und ich bin ein wirklicher Fan dieses Spiels geworden. Ausprobieren halte ich für Pflicht und wer schon Race for the Galaxy mochte, wird auch mit Roll for the Galaxy seinen Spaß haben!

Bewertung

Herausragendes Spiel

Bilder von Roll for the Galaxy

Videos zu Roll for the Galaxy

About The Author

Hallo, ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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3 Comments

  1. Weegel

    Ich habe RftG am Freitag abend mit einigen Leuten angezockt.

    Mein Fazit:
    Das Spiel wirkt interessant. Aber: Das Kern-Material (=die Würfel) des Spiels ist qualitativ ungenügend. Das fängt bei den wirklich schäbigen Würfeln mit nichtmal gut platzierten aufdrucken der Symbole an, und hört v. a. bei den Farben auf! Für mich als Rot-/Grün-geschwächten waren die Unterschiede zwischen den Farben teils nicht zu erkennen, v. A. blau und violett waren für mich ein- und dasselbe. Dies macht das ganze Spiel natürlich mehr oder weniger unspielbar für Menschen mit diesem Handicap.

    Ich dachte, das sollte def. auch unter eine solche Rezension, ist für den Rezensenten, der diese Schwäche nicht hat, aber natürlich selbst schwer festzustellen.

    Reply
      1. Weegel

        Nein – wenn Du die Würfel nicht(!) unterscheiden (=auseinanderhalten) kannst, hilft das nicht. Mir war es irgendwann zu lästig, ständig meine Mitspieler zu fragen, ob der Würfel nun blau oder violett ist, oder nach den Symbolen auf den Würfel zu schauen, welche Farbe diese nun haben. Dazu kommt ,dass die Anleitung einfach unglaublich anstrengend war.

        Die Kurzbeschreibungen auf den Sichtschirmen dagegen hat wirklich geholfen, nicht jedoch bei der Auflösung der Farben/Würfel.

        Wie gesagt – das Kernelement des Spiels, die Würfel, erachte ich qualitativ als Ungenügend. Wem das egal ist, und wer keine Rot-Grün Schwäche hat, und Freude an Ressourcen-Management, der wird bei diesem Spiel seine Helle Freude haben.

        Mir hat schon die Qualität der Würfel und die Farbwahl gereicht. Leider ist besonders letzteres ein häufiges Problem. Kickstarter-Spiele haben da btw. einen Vorteil, da hier die Spieler direkt bei der Entwicklung intervenieren können (und es bereits erfolgreich taten, z. B. bei Outlive).

        Reply

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