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Rezension: Century – Fernöstliche Wunder

Ein typisches Sandwich?

Century – Fernöstliche Wunder ist der zweite Teil der Century Trilogie, welche mit Century Gewürzstraße nicht nur den Auftakt der Trilogie bildete, sondern auch den Auftakt des Verlags Plan B. Damals noch im Vertrieb von Abacusspiele, nun bei Pegasus Spiele zu finden.

Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar von Pegasus Spiele. Siehe hierzu unsere Transparenzinformationen.

Warum Trilogie?

Century ist eine Reihe von Spielen, welche sich miteinander kombinieren lassen um neue Spiele zu erzeugen. So kann man Century 1 und 2 jeweils getrennt spielen, oder eben zusammen für ein drittes Spiel. Der Komplexitätsgrad steigt durchaus an. Was verwunderlich ist, ist dass die Spieleranzahl durch die Kombination sinkt. Ist Century 1 noch zu 5. spielbar, so kann Century 2 nur zu 4. gespielt werden und die Kombination aus beiden logischerweise auch nur zu viert. Diese Entscheidung wirkt auf jeden Fall seltsam. Weiter hab ich mir die Kombination der beiden Spiele nicht angeschaut, da ich Century 1 nicht besitze. Somit muss Century – Fernöstliche Wunder hier für sich alleine stehen.

Spielmechanik

Century bleibt seinem grundlegenden Spielprinzip treu. Wir tauschen Gewürze um höherwertige Gewürze zu erhalten und mit diesen Aufträge zu erfüllen. Neu in Century – Fernöstliche Wunder sind die Inseln über die wir uns bewegen und das Bauen von Handelsposten.

Die Schwierigkeit des Spiels liegt im lesen der Auslage. Wo muss ich hin um tauschen zu können? Wie tausche ich dann weiter? Wie komme ich am effektivsten zum Auftrag um diesen auch erfüllen zu können. Was nach solitärer Knobelaufgabe klingt, bekommt etwas Pfeffer durch das Abgeben von Gewürzen, wenn man die Felder anderer Spieler kreuzt. Allerdings macht es selten Sinn, das bewusst zu provozieren. So optimiert am Ende doch jeder vor sich hin, grübelt und schaut, dass er erfüllt was er vorhat. Ein Blick zum Gegner lohnt trotzdem, um zu erkennen, welche Aufträge dieser Erfüllen möchte und ob er darin eventuell schneller als man selbst ist. Upgrades bereichern das Spiel und sorgen für das Gefühl von Progression.

Das Spielende wird variabel durch die Aufträge eingeleitet.

Fazit

Alex' Meinung

PickUp&Deliver sowie das Hochtauschen von farbigen Klötzchen. Viel mehr steckt nicht hinter Century: Fernöstliche Wunder. Das planen der eigenen Tauschaktionen und der Route, welche man mit dem Schiff fährt, hat zwar durchaus seinen Reiz, wird bei mir aber durch die optische Reizüberflutung total überlagert. Alles ist bunt, überall sind bunte Klötzchen, Schiffchen und Symbole was man wie tauschen kann. Meiner Meinung nach ist das einfach zu viel. Dabei büßt Century: Fernöstliche Wunderdie Leichtigkeit seines Vorgängers ein, ohne deutlich mehr Spielreiz zu bieten. Daher ist mein Fazit: Greift zu Century 1 und ich bin gespannt, was Century 3 aus der Reihe und der Kombination aller drei Teile macht.

Zusammenfassend

Spielspaß

Durchschnitt

Optisch Reizüberflutend, dadurch komplizierter als der erste Teil ohne mehr Spielreiz zu bieten. Ich würde zu jeder Zeit den ersten Teil bevorzugen.

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Alexander

Hallo, ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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