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Angespielt: Shadows of Brimstone – City of the Ancients

Angespielt zu Shadows of Brimstone

Die ersten Stunden mit dem DungeonCrawler Shadows of Brimstone: Swamps of Death sind um und ich möchte euch meine Eindrücke mitteilen. Das ist kein Test, sondern eher eine Zusammenfassung des bisher erlebten.

Der Kauf

Shadows of Brimstone - Einmal komplett aufgebaut

Shadows of Brimstone – Einmal komplett aufgebaut

Ich habe mich vorher über viele Videos und auf BGG informiert sowie die Regeln gelesen, ein paar dieser Regeln wie z.B. dass die Bewegungsreichweite ausgewürfelt wird, gefielen mir gar nicht, so dass das Spiel fast schon wieder von meiner Liste flog. Mit einem Kaufpreis von 80-100€ ist es ein wahrer Brocken und dazu ist es auf Englisch. Tja, was soll ich sagen: Spiel im Laden gesehen, Box in der Hand gehabt: „Heilige Scheiße ist die schwer!“ und spontan entschieden, dass ich es jetzt kaufe – bei nicht gefallen wäre ich es sicherlich ohne Probleme wieder los geworden. Ja was soll ich sagen, der Heimweg hat sich angefühlt als wäre ich ein Lastenesel, aber ein breit grinsender!

Das erste Auspacken

Das Inlay

Das Inlay

Sobald ich zuhause war, wurde natürlich ausgepackt! Was für eine Menge an Material – sogar ein Plastikinlay, super! Die Menge an Karten, Pappmarkern und Spielplanteilen sind einfach der Hammer. Der Wermutstropfen? Die BigBox ist schon leicht beschädigt – BixBox halt, lässt sich nicht ändern und ist weder der erste noch der letzte Schaden, also nicht der Rede wert. Nach dem auspöppeln das große Fragezeichen: Wie soll das alles wieder in die Box passen? Besonders wenn die Monster zusammengeklebt sind – ja richtig gelesen – die Monster kommen in Gussrahmen und müssen erst noch zusammengeklebt werden. Zurück zu der Frage der Aufbewahrung. Ich nehme die Antwort mal vorweg: Es passt gar nicht wieder rein! Das Inlay ist sofort raus geflogen. Karten wurden sortiert und mit Gummis zusammengehalten und die Monster? Tja, wie ich die Aufbewahre weiß ich noch nicht.

Regelstudium

Die Regeln sind in einfachem leicht verständlichen Englisch, es gibt ein paar Unklarheiten, aber nichts großes. Was ich grandios finde ist, dass es optionale Regeln gibt, welche das Spiel schwerer machen können, aber auch an den eigenen Geschmack anpassen ohne die Balance (zu sehr) zu gefährden. So gibt es eine fixe Bewegungsreichweite für die Helden, wenn man denn will. Ich bin von den Regeln und den gut erklärten Beispielen wirklich beeindruckt und habe die ersten beiden Partien – beides das Einstiegsszenario hinter mir – aktuell keine Fragen offen.

Wie ist es denn nun?

Großartig, es ist anscheinend der DungeonCrawler den ich gesucht habe. Es ist ein wirkliches Crawlen – man arbeitet sich langsam vor. Es ist kooperativ, also ohne Spieler der den bösen Overlord spielen muss, was ich mittlerweile sehr schätze, denn den Overlord will bei uns keiner spielen. Es ist amtosphärisch, das Setting sowie die Umsetzung ist mal etwas anderes und ich liebe diesen subtilen Horror, der eindeutig von H.P. Lovecraft inspiriert wurde. Das was mich am meisten begeistert ist aber die Charakter- und Kampagnenentwicklung. Bis zu 8 Level können die Helden aufsteigen und verbessern sich zusehends durch Fertigkeiten und Items – nebenbei wird die Stadt in welche man sich immer wieder zurück zieht angegriffen und zerstört – super atmosphärisch auch zwischen den Szenarien. Ach übrigens – Shadow of Brimstone ist verdammt schnell aufgebaut – etwas das ich an Descent 2 immer bemängelt habe.

Kritik?

Selbst gebastelter Kartenhalter aus Foamcore.

Selbst gebastelter Kartenhalter aus Foamcore.

Ja, natürlich gibt es auch Schattenseiten. Der Preis ist eine, dass man die Monster erst zusammenbauen muss die andere. Ansonsten benötigt das Spiel mega viel Platz, besonders wegen der über 20 Kartendecks die auf dem Tisch liegen sollen / müssen. Aus diesem Grund habe ich mir aus Foamcore einen Kartenhalter gebastelt, welcher auch für Arkham Horror und ähnliche Kartenintensive Spiele geeignet ist.

Zusammenfassend

Hier eine kleine + und – Liste zum Überblick:

  • + Charakterentwicklung
  • + Atmosphäre / Thema
  • + Solo-Spielbarkeit
  • + Kooperativ
  • + Regelwerk
  • + Skalierung der Anzahl der Mitspieler
  • – Teurer Preis
  • – Miniaturen müssen erst zusammengeklebt werden
  • – Benötigt viel Platz
  • – nur 5 unterschiedliche Monster
  • (- Glückslastig)

Deine Meinung?

Habt ihr Shadow of Brimstone schon gespielt? Was haltet ihr davon? Habt ihr Fragen zu dem Spiel die ich euch beantworten soll? Dann ab in die Kommentare damit!

Geschrieben von
Hallo, ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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