22 November, 2017

  • Boardgamegeek
Angespielt: Star Wars: Imperial Assault
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Angespielt: Star Wars: Imperial Assault

Star Wars: Imperial Assault ist der geistige Nachfolger des Fantasy DungeonCrawlers Descent 2. Edition – Die Reise ins Dunkel. In Star Wars: Imperial Assault spielen bis zu 4 Rebellen gegen einen Imperator in einer Kampagne in einem typischem Star Wars Setting.

Angespielt zu Star Wars: Imperial Assault

Das Imperium greift an!

Eigentlich ist das Imperium ja ziemlich am Boden. Der Todesstern ist am Arsch und die Wrackteile regnen immer noch auf Yavin 4 runter. Die blöden Rebellen könnten sich freuen, aber nein. Sie gönnen dem Imperium nicht einmal eine intergalaktische Suchanfrage nach Lord Vader – schließlich war der ja auf dem Todesstern und naja…wir brauchen doch unseren Lord Vader! So kommt es also, das sich ein kleiner „Spezialtrupp“ – in Wirklichkeit eine Ex-Jedi ohne Laserschwert, wie lachhaft und ein Rebellensoldat der meint er sei Han Solo auf machen unsere Suchanfrage zu verhindern. Aber hey, wir sind das Imperium. Unser Todesstern stürzt zwar grade ab, aber wir haben immer noch Massen um Massen von Stormtroopern! Tja… nur doof das die gerade wo anders sind und nur ein kleiner Trupp bei dem Funksignal steht.

So geht sie also los. Die erste richtige Mission in Star Wars: Imperial Assault. Die nutzlosen Rebellen müssen 4 Funktterminals zerstören. Weil es richtige Feiglinge sind, hauen sie nach 6 Runden lieber ab, wenn sie es bis dahin noch nicht geschafft haben, ich erwähnte ja schon, die Typen sind lächerlich.  Direkt als sie bei der imperialen Basis ankamen, nahmen unsere Stormtrooper – ich weigere mich übrigens Sturmtruppler zu sagen – sie in Empfang genommen und heftigst beschossen. Die beiden dachten es wäre eine gute Idee zuerst auf unseren Suchdroiden zu schießen. Nur doof, dass dieser sich direkt vor Ihnen in die Luft jagen konnte. Doch das war es auch schon fast… diese Rebellen verursachten ein Gemetzel unter den nutzlosen Stormtroopern und ihrem Offizier. Wenn sie doch nur endlich die Tür öffnen würden! Hinter der Tür lauert Verstärkung in einem Hinterhalt. Leider ist die Tür für uns Imperialen verschlossen… wir haben wohl den Zugangscode vergessen, welchen zufällig die Rebellen haben oder wie erklärt sich, dass diese die Tür einfach öffnen konnten? Naja, auch egal, sobald die Rebellen die Tür öffneten ging wendete sich das Gemetzel. Unser in Stellung gebrachtes E-Web Geschütz brachte Tod und Zerstörung über die Rebellen! Beziehungsweise, es hätte das tun sollen… Diese Ex-Jedi stürmte vor und zerstörte das zweite Funkterminal. Zu unserem Glück ließ sie ihren Mittlerweile verwundeten Kameraden vor der Tür stehen und meinen Stormtroopern ist wieder eingefallen, dass es eine Notverriegelung gibt. Rumms und die Tür war zu und der Rebell draussen. Sehr gut, nur noch um die Ex-Jedi kümmen, noch zwei Funkterminals übrig und nur noch 2 Runden bis die imperial Verstärkung eintrifft. Das ist ja easy. Ich wusste die Rebellen würden versagen. Nutzloses Pack! Oder soll ich eher sagen, ich dachte die Rebellen würden versagen. Mein E-Web Geschütz ist leider nutzlos sobald sich die Jedi aus der Sichtlinie bewegt und diese doofe Kuh mit ihrem Stock in der Hand ist stärker als gedacht. Meine Stormtrooper versuchten alles, sie von dem mittlerweile letzten Funkterminal abzuhalten, und das funktionierte auch wirklich super. Leider übersahen sie dabei den Rebellensoldaten. Mit letzter Kraft zerstörte er die versperrte Tür und stürmte auf das letzte Funkterminal zu. Die Stormtrooper schossen mit allem was sie hatten um ihn noch aufzuhalten, doch sie trafen nicht. Wirklich, haben die denn aus Episode 1-6 nichts gelernt? Ich hatte sie extra vor dem Einsatz noch Mal zum Schießtraining geschickt!… In der letzten Runde, in der letzten Aktivierung, des letzten Rebellen mit 5 von 22 Leben, endet die Mission und die Rebellen gewinnen…

Lord Vader wird nicht erfreut sein, sofern er denn noch irgendwo da draußen ist.

Star Wars: Imperial Assault Ende der 1. Mission
Mit diesem Ausgang wird Lord Vader nicht glücklich sein.

Erste Meinung zu Star Wars: Imperial Assault

Ja ihr Lieben, das war quasi ein original Gedankenprotokoll meiner ersten Runde Star Wars: Imperial Assault. Wie ihr sicher erraten habt, spielte ich das glorreiche Imperium mit den nicht ganz so glorreichen Stormtroopern. Die ganze Mission über, ging ich fest davon, dass ich gewinne. Dann im letzten Moment zu verlieren, ja das ist…typisch Imperium halt :D.

Nachdem ich Descent 2nd Edition ja durchaus sehr kritisch gegenüberstand (Trotz einer Menge Descent-Zeug in eigen Besitz) macht Imperial Assault vom ersten Eindruck her an vielen Stellen einiges besser als Descent. Zuerst wäre da der Overlord, er fühlt sich mächtiger an und er weiß Dinge, die die Rebellen (Helden) nicht wissen. Dadurch kommt richtiges DungeonMaster-Feeling auf. Die ganze Mission hab ich gehofft, dass die Rebellen so schnell wie möglich die Tür öffnen, damit meine Verstärkung eintrifft. Davon wussten die Rebellen natürlich nichts, denn das Kampagnenbuch darf nur der imperiale Spieler lesen.

Als nächstes die Aufteilung der Regeln in mehrere Hefte. Das ist Anfangs etwas verwirrend, weil im „Regelheft“ wirklich nur die Grundregeln stehen. Wenn man aber einmal weiß, wie man mit Regelheft und Referenzheft umzugehen hat, ist diese Aufteilung spitze und verkürzt die Nachschlagzeiten enorm. Super!

Mein Gesamteindruck ist bisher also sehr gut und ich bin gespannt wie die Kampagne verlaufen wird.

 

 

Über den Autor

Hallo,
ich bin der Alex, 1991 geboren und habe Boardgamejunkies ins Leben gerufen. Seit gut 5 Jahren liebe ich Gesellschaftsspiele und alles was damit zu tun hat und fröne dieser Leidenschaft hier. Mein Ziel? Gute Spiele spielen und besprechen und die Szene beleben und unterstützen.

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1 Kommentar

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