Kolumnen

Von Hase und Igel zu Food Chain Magnate…

… sind es nur ungefähr 35 Jahre. Ich denke ich war sechs Jahre alt, als  das erste Mal Karotten abgelegt habe, um meine Spielfigur zu bewegen. Jetzt drafte ich mir meine Restaurantkette um gewinnbringend Burger und Limo zu verkaufen. Egal ob Karotten oder Burger, bedruckte Pappe auf dem Tisch zieht mich magisch an.

Wer rechnen kann weiß, ich bin mittlerweile 41 Jahre alt. Habe eine wunderbare Frau und eine kleine süße Tochter. Manchmal fühle ich mich deutlich älter, wenn z.B. der Arbeitsstress zunimmt, aber wenn ich wie vor ein paar Wochen die heiligen Hallen in Essen betrete, dann leuchten meine Augen, wie bei einem kleinen Kind am Weihnachtsbaum. Am meisten leuchten sie bei Spielen wie Food Chain. Komplexe Spiele sind mein Ding. Aktuell wühle ich mich durch die Anleitung von Bios Megafauna 2, das ist fast Arbeit. Am Ende wird das Spielerherz aber dafür reich belohnt.

Aber es darf auch weniger komplex sein, schließlich hat man selbst und vor allem die Mitspieler nicht immer Lust auf Schwergewichte. Dann kann im Prinzip alles auf den Tisch kommen, am liebsten innovativ. Nur stark abstrakte Spiele finden bei mir keinen Platz.

Als ich dann vor einigen Tagen die Ausschreibung von den Junkies las, wollte ich es einfach mal versuchen. Mein Hobby erweitern und über Spiele schreiben. Ich hoffe meine Beiträge gefallen euch und wenn nicht, Kritik ist immer willkommen :)

Hase und Igel habe ich übrigens während des Schreibens wieder mal ausgepackt. Sobald meine Tochter etwas älter ist, werde ich liebend gerne wieder mit Karotten bezahlen.

 

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Gunnar

Baujahr 76 mit Leidenschaft zu komplexen Euros. Grundsätzlich aber immer offen für fast alles. Hauptsache es wird gespielt! Ein Spiel muss zudem "schön" aussehen, ja das geht auch bei Euros. Stark Abstrakte Spiele kommen mir nicht auf den Tisch, genauso wenig wie Carcassonne und Splendor.

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